Museum für Alle

Das Fränkische Freilandmuseum bemüht sich, die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Besucher zu berücksichtigen und ihnen allen im Sinne eines inklusiven Ansatzes  eine möglichst uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen. In einem kontinuierlichen Prozess versuchen wir deshalb, Barrieren - besonders für Menschen mit Beeinträchtigung der Mobilität, im Sehen, Hören und Verstehen - abzubauen oder zumindest zu reduzieren. Durch unser ganzheitliches Grundkonzept können wir dabei Erlebnisse und Erfahrungen auf ganz unterschiedlichen Sinnesebenen ermöglichen: Da hört man Tiere, die man oftmals sogar berühren kann, riecht den „belebten“ Stall im Haus, den Rauch aus dem Ofenschürloch in der Küche, die Kräuter in den Gärten und auf dem Kräuterfeld, den eben gebrauten Biersud. Die Mühle „klappert“, Türen und Fußbodendielen knarzen, raue Putzflächen, Fachwerkwerkverbindungen können ertastet werden ... 

Am Eingang

Schwerbehinderte erhalten ermässigten Eintritt.
Begleitpersonen von Schwerbehinderten erhalten kostenlosen Eintritt.
Assistenzhunde dürfen natürlich mitgeführt werden, ebenso andere Orientierungs- und Hilfsmittel wie Scooter, E-Rollstühle und Ähnliches.
Auf Grund der weiten Wege verleihen wir auch Rollstühle und Bollerwägen. Bitte wenden Sie sich hierfür an die Hauptkasse. Reservierungen sind unter 09841 - 6680-40 möglich

An der Hauptkasse wurde eine induktive Höranlage eingerichtet zur vereinfachten Kommunikation zwischen dem Kassenpersonal und höreingeschränkten Besuchern.

Parkplätze

Behindertenparkplätze halten wir für Sie gleich am Servicepavilion am Fußweg zur Kasse frei. Falls Sie gefahren werden, darf zum Ein- und Aussteigen auch der Vorplatz des Kassengebäudes genutzt werden.

 

Wegesituation und Zugang zu den Museumsgebäuden

Die Hauptwege des Museums sind mit einer verdichteten Schotterschicht (Mineralbeton) versehen und damit auch mit Rollstühlen, Rollatoren, Kinder- und Bollerwägen befahrbar. In Gärten und Höfen, Flur- und Hohlwegen können aber andere Böden das Vorankommen nicht nur auf Rädern erschweren. Auch der Museumshügel kann auf Grund der Steigung problematisch werden. Den Zugang zu den historischen Häusern erschweren stellenweise ihre historisch bedingten hohen Schwellen, niedrigen Türstürze, schmalen Türöffnungen und steilen Treppenhäuser. Wir haben uns aber bemüht, an möglichst vielen Stellen mit Rampen und anderen Hilfsmitteln die Häuser für Alle zu öffnen. Außerdem sind zahlreiche Ruhebänke über das Gelände verteilt. Informationen zu den barrierereduzierten Häusern finden Sie auf folgender Seite:  Zugänglichkeit der Häuser

Genauere Angaben entnehmen Sie bitte dem Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität, den Sie über den folgenden Link herunterladen können:  Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität. Hilfreich ist auch das Angebot von Wheelmap, dort finden sich ebenfalls Angaben zur Zugänglichkeit zu unseren Häusern:  Homepage Wheelmap.org

Gastronomie

Alle Biergärten unserer Gasthäuser können auch mir Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwägen erreicht werden. Die Wirtshäuser selbst sind zu großen Teilen barrierereduziert - in allen können auch Gruppen mit geheingeschränkten TeilnehmerInnen Plätze reservieren. Auf der folgenden Seite finden Sie nähere Angaben sowie die Kontaktdaten:  Gastronomie 

Barrierefreie Toiletten

Barrierefreie Toiletten finden sich in jeder Baugruppe sowie direkt in oder in der Nähe der Wirtshäuser. Der obige Museumsplan für BesucherInnen mit Mobilitätseinschränkung informiert Sie hierzu genauer.

Informationen zum Museum in Leichter Sprache

Für Informationen zum Museum in Leichter Sprache klicken Sie hier:  Link Leichte Sprache

Führungen

Ein Großteil unserer Führungen und Aktivprogramme kann auch für Menschen mit Einschränkungen der Mobilität, im Sehen, Hören und Verstehen durchgeführt werden. Bei Anmeldung beraten wir hierzu gerne. Gegebenenfalls modifizieren wir die Führung nach Notwendigkeit (Berücksichtigung der Zugänglichkeit, verstärkte Einbeziehung des multisenorischen Potenzials des Museums, spezielle pädagogische Geräte/Werkzeuge etc.) und berücksichtigen bei der Durchführung die entsprechenden Handicaps.

Bei der Konzeption und Umsetzung von inklusiven Ansätzen bei unseren Führungen und Projekten setzen wir auf die Beratung und Rückmeldung von Menschen mit Einschränkungen, sowie die Unterstützung von Fachinstitutionen (z.B. die Franziskusschule Bad Windsheim, die Lebenshilfe des Landkreises  mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg sowie die Bezirksgruppe Mittelfranken des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.).

Die Schäferei aus Hambühl

Mit der Neuerarbeitung der Ausstellung in der Schäferei aus Hambühl möchten wir alle unsere Besucher ansprechen. Deshalb haben wir sie möglichst barrierearm gestaltet sowie zahlreiche optionale Hilfsmittel integriert:

  • es gibt begleitende Hörtexte für Menschen mit Einschränkungen im Sehen (sowohl als Audioguide, als Mediaguide als auch als App für IOS und ANDROID), mehr dazu weiter unten.
  • es gibt ein Begleitgeheft mit taktilen Plänen (Gesamtgelände Baugruppe West, Hausansicht Schäferei und  Grundriss der Schäferei)
  • es gibt eine Begleitbroschüre in Leichter Sprache
  • die Zugänglichkeit auch für geheingeschränkte Personen wie Rollstuhlfahrer wurde ermöglicht
  • inklusives Design, die Verwendung von berührbaren Exponaten und Repliken, einfache Grafiken und Animationen, eindrückliche Bilder und eingängige Texte sowie die multisensorische Einbindung des Gebäudes und der Tiere erleichtert die Erschließung der Ausstellung
  • die Ausstellung wird begleitet durch personelle Vermittlungsformen wie Handwerkervorführungen, Führungen, Kurse und andere Mitmachprogramme, besonders aber auch durch den möglichen Kontakt zu den Tieren.

Einige weitere inklusive Überarbeitungen von Ausstellungen sind in Vorbereitung.

Hörtexte zur Schäferei aus Hambühl

Die Hörtexte zur Schäferei aus Hambühl und der zugehörigen Ausstellungen können entweder als Audioguide oder als Mediaguide an der Hauptkasse entliehen werden. Auch können sie als App heruntergeladen werden. Durch atmosphärische Beschreibungen sowie Audiodesktiptionen helfen sie besonders seheingeschränkten Besuchern beim Erschließen der Schäferei und der Ausstellung. Die Hörtexte wurden von der Firma LINON produziert.

NEU: Informationen über Schäfer und Schafe in Leichter Sprache

Ganz neu gibt es ein Heft in Leichter Sprache mit Informationen zur Ausstellung in der Schäferei.
Man kann es an der Kasse kaufen.
Oder man  kann es mit einem Klick auf den folgenden Link herunterladen: 
Begleitheft_Schäfereiausstellung_Leichte_Sprache (pdf)

Beratung

Dr. Beate Partheymüller

Stv. Museumsdirektorin, Stv. Teamleiterin Wissenschaft, Teamleiterin Bildung und Vermittlung - Museumspädagogik
(Europ. Ethnologie, Barrierefreiheit, Inklusion, Erwachsenengruppen, offene Sonntagsführungen, Kurse)

Verwaltungsgebäude Aumühle, 2. OG
Eisweiherweg 1
91438 Bad Windsheim
Tel.: 09841/6680-15
Fax: 09841/6680-99
beate.partheymueller@freilandmuseum.de

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