Der Reichswald

Holz für Nürnberg und seine Dörfer


Bauernhäuser und Herrensitze, Ställe und Scheunen, Zäune und Gartenhäuschen, Mühlen und Brennöfen - rund 5300 Baupläne haben die Nürnberger Waldämter der Nachwelt hinterlassen. Sie erfassen Bauvorhaben im Nürnberger Umland über vier Jahrhunderte hinweg. Ein vergleichbarer Bestand von ähnlicher Dichte ist in der historischen Hausforschung bislang nicht bekannt. Doch faszinieren die oft farbenfrohen Zeichnungen in ihrer Vielfalt und Ästhetik nicht nur Fachleute.
Im vorliegenden Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim wird eine größere Auswahl der Waldamtspläne präsentiert. Die Beiträge befassen sich mit der Geschichte des Reichswaldes, der Arbeitsweise der Waldämter und der Verwendung des Rohstoffes Holz im ländlichen Alltag und Bauwesen.
Abgerundet wird der Band von einer Bilderserie des Nürnberger Fotografen Herbert Liedel. Seine Aufnahmen zeigen den intakten Reichswald, aber auch seine Zerstörung durch den Menschen. Sie machen deutlich, wie eng Stadt und Wald noch heute miteinander verbunden sind.
Herausgegeben im Auftrag des Bezirks Mittelfranken von Herbert May, Redaktion: Markus Rodenberg, 220 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Bad Windsheim 2013, ISBN 3-926834-83-8
Preis:
13.00 EUR
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