"...der Schwere der Zeit bewußt..."

Der Erste Weltkrieg im ländlichen Franken


Auch mitten in Franken bekam man den Ersten Weltkrieg zu spüren: mit Kartoffelbrot und Kriegsbier, durch Schleichhändler und Hamsterer, Verwundete und Gefangene. Auch hier wurde "gekämpft": um Arbeitskräfte, Lebensmittel und Schwerarbeiterzulagen, gegen vermeintliche Spione und Schmuggler. Und die eigentliche Kriegsfront war gar nicht so weit entfernt - dank Postkarten und Briefen, in denen Soldaten mit teilweise drastischen Schilderungen von ihren Erlebnissen berichteten. Im Gegenzug erhielten sie Brot, Wurst und frische Socken aus der Heimat.
Wie sehr der Erste Weltkrieg jeden Einzelnen auch abseits der Front betraf, wird in diesem Band am Beispiel des ländlichen Frankens gezeigt - vom Kriegsbeginn, der keineswegs nur mit Begeisterung aufgenommen wurde, bis zur Zeit nach 1918, in der der Krieg nicht nur in privaten Erinnerungen, sondern auch durch Gedenkfeiern und Kriegsdenkmäler im Alltag präsent blieb.
Das Buch und die zugehörige Ausstellung beruhen auf einem Gemeinschaftsprojekt: Neben dem Fränkischen Freilandmuseum waren Schüler eines Projektseminars des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasiums Bad Windsheim sowie Studierende der Universität Würzburg (Europäische Ethnologie/Volkskunde) an den Recherchen und Vorarbeiten beteiligt.
Preis:
13.00 EUR
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