Das gesamte Jahresprogramm 2010 finden Sie hier als pdf zum Herunterladen. Wir senden es Ihnen auf Anfrage auch gerne zu (Tel. 09841 - 66 80 0).

März 2010

Ausstellung Sühnekreuze

Samstag, 6. März bis Sonntag, 11. April, 10 – 18 Uhr, Museum Kirche in Franken (Spitalkirche)

Der Maler Gerhard Frank aus Crailsheim erarbeitete 1995/96 eine Serie zum Thema „Sühnekreuze“. In dieser Zeit „porträtierte“ er die zahlreich im hohenlohischfränkischen Raum vorkommenden Sühnekreuze, wobei ihm kulturgeschichtliche Bezüge wichtig waren. Mit schwarzer, brauner und roter Acrylfarbe und unter Verwendung von organischem Material, wie Gras, Erde oder Laub aus dem direkten Umfeld der Kreuze, versucht Frank den besonderen Charakter der Sühnedenkmale sichtbar zu machen, die in Jahrhunderten zu ganz eigenständigen Skulpturen verwitterten.

Weinbergshaus (Foto: Thomas Weiss)

Seminar Rebschnitt

Samstag, 6. März, 9 – 12 Uhr, Museumsweinberg

Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Rebschnitts wird die Praxis an den Hausweinstöcken und den zahlreichen Rebsorten und Erziehungssystemen des Museumsweinbergs erprobt. Kursleiter sind Josef Engelhardt, Weinbautechniker in der Rebenzüchtung der LWG Veitshöchheim, und Jürgen Seemann, Gärtnermeister im Fränkischen Freilandmuseum. Anmeldung unter 09841 – 66 80 0, Kursgebühr 10 €.


Ausstellung Hand und Fuß -– praktisch und galant

Freitag, 12. März bis Sonntag, 27. Juni, 9 – 18 Uhr, Betzmannsdorfer Scheune

Strümpfe, Handschuhe und Schuhe aus zwei Jahrhunderten zeigt eine Ausstellung des Bauernmuseums Bamberger Land: alles, was Hand und Fuß schützt, wärmt und schmückt. Zu sehen sind Schuhe für Haus, Hof, Arbeit und Festtag, bestickte Pantoffel, Zürtelsocken, Strümpfe aus Seide, Wolle und Papiergarn, Handschuhe für Feste, Alltag und auch zum Reisigmachen, sowie Strumpfbänder und alles, was den Strumpf hält, Älteres und Modernes, Geschontes und Geflicktes.

Vortrag "Sühnekreuze"

Freitag, 19. März, 19 Uhr, Spitalkirche

Die Kulturhistorikerin Natalie Riederer M.A. hält  im Rahmen der Bildausstellung "Sühnekreuze" von G. Frank einen Vortrag mit dem Titel: Steinkreuze - mittelalterliche Rechtsdenkmale vorgestellt an Beispielen im Landkreis Ansbach. Der Eintritt ist frei.

Back beim Ziegeln (Foto: Freilandmuseum, Ute Rauschenbach)

Derrick-Kran, Kalkofen und Ziegelei

Samstag, 20. März, Baugruppe Industrie & Technik

Die Baugruppe Industrie und Technik steht um Josephi im Mittelpunkt, denn der Lehm ist nicht mehr gefroren und das Ziegeln kann wieder beginnen. Der Derrick- Kran, der in Steinbrüchen zum Einsatz kam, wird in Betrieb genommen und der Grundstein zum Kalkbrennofen gelegt.


April

Osternest  (Foto: FFM)

Eierfärben wie früher

Donnerstag, 1. bis Karsamstag, 3. April, jeweils 13 – 17 Uhr, Haus für Kinder

Wie früher werden Eier für das Osterfest mit Pflanzenfarben, z. B. Walnuss- oder Zwiebelschalen, eingefärbt und mit Speck glänzend gerieben. Ohne Anmeldung.


Passionspiel (Foto: Freilandmuseum, Ute Rauschenbach)

Passionsspiel von Hans Sachs

Karfreitag, 2. April, 14 Uhr, Museumshügel

Mit dem Zug auf den Museumshügel wird das Publikum in das 450 Jahre alte Theaterstück „Die ganz` Passion“ mit einbezogen, das von der Theatergruppe Marktbergel und den Bad Windsheimer Sängern und Spielleut in Szene gesetzt wird. Ab 15 Uhr Musik zur Passion mit dem Posaunenchor St. Kilian am Museumseingang.


Das Jagdschösschen aus Eyerlohe  (Foto: Freilandmuseum Bad Windsheim)

Ausstellung Weidmannsheil!

Samstag, 3. April bis Sonntag, 27. Juni, 10 – 18 Uhr, Jagdschlösschen aus Eyerlohe

Im Belvedere des Schlösschens wird eine Sammlung historischer Postkarten mit Jagdmotiven gezeigt.


Ostern im Freilandmuseum

Karsamstag, 3. bis Ostermontag, 5. April

Färben, Malen, Ritzen, Kratzen und Kleben – in den Bauernstuben werden alte und neue Verzierungstechniken für Eier und Osterschmuck gezeigt, wobei die Ergebnisse der handwerklichen Arbeit auch zum Kauf angeboten werden. Besonders interessant: Spruchbandeier, Klapp- und Gebetseier nach traditionellen Vorlagen.

 

Ostereier suchen und bemalen

Ostersonntag, 4. April, 9 – 13 Uhr

Für Kinder bis 10 Jahre heißt es: Augen auf im Museumsgelände! Über 1000 Eier sind versteckt und es winken kleine Osterüberraschungen. Der Hauptgewinn ist ein 1 kg schwerer Riesen-Schokoladen-Hase. Im „Haus für Kinder“ können Eier mit Wasserfarben und Farbstiften unter pädagogischer Betreuung bemalt werden.

Spitalkonfekt: Les Flûtes Royales

Sonntag, 18. April, 19 Uhr, Museum Kirche in Franken (Spitalkirche)

Die „Königlichen Flöten“ mit Esther Alt, Daja Leevke Hinrich und Ulrike Hünefeld spielen musikalische Leckerbissen aus drei Jahrhunderten auf historischen Instrumenten der jeweiligen Epoche, garniert von literarischen Köstlichkeiten. Eintritt 12 €, ermäßigt 10 €.

Kalender 2010 (Foto: Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim)

Heil- und Gewürzkräutermarkt

Samstag, 24. April bis Sonntag, 9. Mai, 10 – 18 Uhr, Alter Bauhof

Kräuter, auch seltene wie Engelswurz oder Muskatellersalbei, sowie Kräutertees und -bonbons gehören zum reichhaltigen Angebot des Marktes, ebenso wie ein großes Angebot an heimischen Stauden. Dazu gibt es Informationsblätter zur geschichtlichen Entwicklung, zu botanischen Merkmalen und zur Anwendung in der Küche und als Medizin. Handgefertigte Blumentöpfe aus der Museumsziegelei runden das Angebot ab.


Haus am Wasser (Foto: Thomas Weiss)

Tag des Bieres

Sonntag, 25. April

Nur einmal im Jahr zum „Internationalen Tag des Bieres“ ist das kleine Hofbrauhaus aus Kraisdorf von 1699 in Betrieb. Hier wird noch in reiner Handarbeit ein ganz besonderes Bier gebraut. Nebenan im Kommunbrauhaus aus Schlüsselfeld von 1844 erklärt Museumsbraumeister Brückler die Feinheiten des Bierbrauens.

Eine kleine Broschüre über das Brauen von Bier ist an der Museumskasse erhältlich.


Vortrag: Heilpflanzen in historischen Darstellungen

Freitag, 30. April, 19 Uhr, Kräuter-Apotheke

Die Entwicklung der Darstellung von Arzneipflanzen verläuft wechselhaft von den naturnahen Bildern der Spätantike über die zeichenhafte Darstellung, welche die Wirkung der Pflanze zum Ausdruck bringen, zurück zur kunstvollen, naturalistischen Abbildung der Renaissance, die schließlich in die ersten von der Wissenschaft der Botanik geprägten Demonstrationszeichnungen mündet. Der Vortrag stellt weitgehend unbekannte Pflanzenbilder von 1479 des Mönches Vitus Auslasser aus dem Benediktinerkloster Ebersberg in den Mittelpunkt. Referent: Dr. Johannes G. Mayer, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg. Der Eintritt ist frei.