Zu sehen ist das weiße Fachwerkhaus mit roten Fensterläden durch einen Zaun aus Stöcken hindurch.

Haus aus Eichstätt

Das Hinterhaus aus Eichstätt wurde 1322 als Rückgebäude eines großen Anwesens errichtet. Es handelt sich dabei nicht nur um das derzeit älteste im Museum aufgebaute Haus, sondern auch um den frühesten nachgewiesenen Stockwerkbau Deutschlands. Seine Rekonstruktion umfasst verschiedene Zeitstufen: Auf der Traufseite ist der Zustand der Bauzeit zu sehen, mit unverkleideten Bohlenwänden und winzigen frühgotischen Fenstern aus Holz. Auf der Giebelseite findet sich der Zustand der Mitte des 15. Jahrhunderts mit Fenstererker und weiter Vorkragung. In der Stube im Obergeschoß sind gotische Zierbalken mit Knoten- und Maßwerkschnitzereien zu sehen. Sie stammen allerdings nicht aus diesem Haus, sondern aus einer anderen Eichstätter Stube der gleichen Epoche (1407).

Zur Geschichte: "Aus zwei mach eins"