Zu sehen ist das weiße Fachwerkhaus mit roten Fensterläden durch einen Zaun aus Stöcken hindurch.
Aumühle, Stadt Ansbach (Haus Nr. 7)

Die Museumsleitung hat ihren Platz in der beeindruckenden Aumühle. Ehemals vor den Toren von Ansbach gelegen, waren die ehemaligen Besitzer nicht nur Müller sondern auch Wassergrafen. Der soziale Status spiegelt sich in der Dekoration des Hauses wider: Bemalte Holzdecken, schmiedeeiserne Fenstergitter sowie die prominente Rustikaquaderung machen dieses Haus einzigartig. Im ehemaligen Mühlenraum sind ein Vortragsraum und die Museumsbibliothek untergebracht. Im Zusammenspiel mit der Scheune aus Betzmannsdorf hat die Mühle ihr ursprüngliches Erscheinungsbild wieder gewonnen.

Erbaut 1599 / erweitert und umgebaut 1679, 1697, 1703 (Jahrringbestimmung, Inschriften) / Grundfläche etwa 11,5 mal 24 Meter (ohne Anbauten) / zweigeschossiger Bau / Bruchstein mit profilierten Sandsteinrahmungen von Fenstern und Türen / im Obergeschoss im Osten Fachwerkgiebel / Fachwerkinnenwände