Fotoaufnahme einer der Wiesen im Museum. Die untere Hälfte des Bildes wird von der Wiese komplett ausgefüllt, wobei einige hohe Gräser im Vordergrund stehen. Im Hintergrund sind Häuser und Bäume erkennbar.

Feldpost an Fräulein Näpfel

Franken im Ersten Weltkrieg. Unter dem Titel   "Feldpost an Fräulein Näpfel" strahlte der Bayerische Rundfunk eine Dokumentation über die Situation während des Ersten Weltkrieges in der fränkischen Provinz aus. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Ralf Rossmeissel macht sich auf die Spurensuche und findet einhundert Jahre nach Ausbruch des Krieges noch Postkarten, Briefe und Fotos. Die jungen Männer ziehen anfangs mit Hurra in den Krieg, später werden die Meldungen von der Front immer düsterer. Ein großer Teil der Bauernburschen kehrt nicht zurück aus dem Kugel- und Granatenhagel, aus den nassen Schützengräben und den Giftgasschwaden. Der Film beruht auf der authentischen Geschichte von Babette Näpfel, einer jungen Frau aus dem mittelfränkischen Pfofeld. Sie schickte "Liebesgaben" an die Front, die Soldaten bedankten sich mit den bunten Propaganda-Postkarten. Einen großen Teil der Produktion drehte der BR im Gelände des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim.