Ausstellung zur Geschichte der Denkmalpflege

Denkmalpflege ist eine Gemeinwohlaufgabe von hohem Rang. Die Bayerische Verfassung verpflichtet die staatliche Gemeinschaft wie den Einzelnen zu Schutz und Pflege von Denkmälern. Die ihr zugrunde liegenden Gedanken sind verbindlich für die Arbeit der Denkmalpflege, die wiederum das Bayerische Denkmalschutzgesetz regelt

Im Bild der Hauptsitz des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, die Alte Münze. Zustande gekommen ist die Behörde während eines Jagdausflugs. Mehr dazu gibt es in unserer „Kleinen Geschichte des Landesamts“ (Bildnachweis: Eberhard Lantz, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

Nichtsdestotrotz herrscht oft Unklarheit darüber, woher Denkmalpflege kommt und wozu sie notwendig ist. Für ein differenziertes Gegenwartsverständnis und für mehr Akzeptanz wirft die Wanderausstellung der Bezirksheimatpflege Mittelfranken einen historischen Blick auf die mitunter umstrittene Aufgabe. Erstmalig ist die Ausstellung ab Montag, 19. Juli im Alten Bauhof des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim zu sehen.

Mit über 109 000 Bau- und Kunstdenkmälern zählt Bayern zu den denkmalreichsten Bundesländern. Thematisiert werden mit Schwerpunkt auf der Bau- und Kunstdenkmalpflege historische Zusammenhänge zwischen Denkmalpflege und Staat, Kommunen und Öffentlichkeit in Bayern. Auch wird die Bodendenkmalpflege behandelt und praktische Hinweise, wie ein Überblick über die Behördenorganisation und Fördermöglichkeiten, geboten.

Die Ausstellung ist täglich von 10.00 – 18.00 Uhr im Alten Bauhof in der Baugruppe Stadt noch bis zum Sonntag, 12. September zu sehen.