Bettgeschichten

Wer schlief wo auf was? Darum geht es in der Themenwoche Bettgeschichten vom 15. bis 21. November an verschiedenen Stationen im Museumsgelände.

„Kabinettla“ im Bauernhaus aus Ergersheim. Typisch für Franken war der mit einer Bretterwand abgetrennte Schlafraum in der beheizten Stube. Foto: Ute Rauschenbach

...und wer oder was schlief oder krabbelte dort sonst noch so? Das Thema „Bett“ hat viele Facetten. Ist es doch der Ort, an dem wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen, mehr als am Schreibtisch, am Esstisch oder im Auto. Auch als Forschungsobjekt ist das Bett für ganz unterschiedliche Disziplinen interessant.

Woraus wurde eigentlich Bettwäsche gemacht? Womit war die Matratze ausgestopft? Warum hatten manche Betten einen Himmel? All dies können Museumsbesucher an den Nachmittagen der Themenwoche jeweils ab 13.30 Uhr erfahren. Vorgestellt werden ganz unterschiedliche Betten und auch besondere Schlaforte in den Museumshäusern – unterm Dach, in Schlafkammern, im „Kabinettla“, einem abgetrennten Holzverschlag in der Stube, oder gar hinter dem Ofen. Üblicherweise war die Bettstatt nicht beheizt. Dennoch konnte man sich mit einfachen Mitteln eine behagliche Atmosphäre schaffen und die Betten vorwärmen.

Auch die Betten der Kinder, ob Wiege, Kinderbett oder Kinderwagen rücken in den Fokus. Dabei wird auch ein zeitlicher Bogen geschlagen bis ins 20. Jahrhundert mit funktionalen Stockbetten, Stahlrohrkonstruktionen und den Ehebetten des „Gelsenkirchener Barocks“.