Fassadengestaltung

Fachwerkgefüge mit Ziegelsteinfüllung

4.6.2020 Die Backsteingefachfüllungen erhalten noch einen einschichtigen weiß getünchten Verputz

Außenansicht der Ostfassade mit Fachwerk

4.6.2020 Ostseite im Bereich der Bohlenstube. Mit einer dunkel eingefärbten Lasur werden die neuen Fachwerkhölzer im Außenbereich dem Altbestand angeglichen.

Fachwerk mit Ziegelsteinfüllung

4.6.2020 Südgiebel. Das dunklere bauzeitliche Fachwerk ist bereits überarbeitet und steht noch mit einem starken Kontrast zu den helleren Ergänzungshölzern. Die Überarbeitung der alten Hölzer sind wichtig, um z. B. ein Eindringen von Feuchtigkeiten möglichst zu verhindern. Mit einer dunkelpigmentierten Lasur werden Unterschiede zwischen den Hölzern angepasst und das ursprünglich dunkle Erscheinungsbild wiederhergestellt.

Die warme Jahreszeit wird genutzt, um möglichst alle Außenarbeiten, insbesondere an der Fassade, zum Abschluss zu bringen.

Am Südgiebel hat sich der größte Bestand an Fachwerkhölzern aus der Bauzeit von 1450 erhalten. Ursprünglich hatten sie keinen Anstrich und waren einfach nur holzsichtig. Trotzdem hat sich im Laufe der Zeit aufgrund der natürlichen Verwitterung eine dunkelgraue, fast schwarze Patina auf ihnen entwickelt. Entsprechend groß ist der Kontrast zu den Reparaturhölzern, so dass mit einer dunklen Lasur die neuen Hölzer an den historischen Bestand angeglichen werden. Verwendet wird dazu eine Eitempera auf der Basis von Leinöl, Wasser, Eiern und Rußschwarz als Pigment.