Märchenfilm aus dem Museum

Aufwändig waren die Dreharbeiten für den Märchenfilm „Der starke Hans“, der erstmalig am zweiten Weihnachtsfeiertag, am 26.12.20 um 14.00 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.

Dreharbeiten zu "Der starke Hans" vor dem Büttnerhaus aus Wipfeld - hier zum Gasthaus umfunktioniert

In 60 Minuten entfaltet sich eine spannende Geschichte um wahre Freundschaft, die dunklen Mächte eines Zauberwaldes und versiegende Brunnen – und wie es sich für ein richtiges Märchen gehört, gibt es natürlich ein gutes Ende.
„Der starke Hans“ wurde frei nach Motiven der Brüder Grimm für die ARD-Märchenreihe "Sechs auf einen Streich" unter Federführung des Bayerischen Rundfunks von der TV60 Filmproduktion GmbH produziert. Das Drehbuch stammt von Su Turhan, Regie führte Matthias Steurer. Weitere Drehorte waren Schloss Greifenstein im fränkischen Heiligenstadt und der Druidenhain Wohlmannsgesees in der fränkischen Schweiz.

Im Fränkischen Freilandmuseum kamen zahlreiche Motive zum Einsatz. Der Dorfplatz der Baugruppe Maifranken-Frankenhöhe wurde mit einem Brunnen versehen und ist gleich zu Beginn des Märchens Mittelpunkt des Geschehens. Dort ist auch eine der Komparsinnen zu sehen, die aus Bad Windsheim stammt: Christl Spyra berichtet von zwei feuchten und nebligen Drehtagen, doch im Film selbst ist davon nichts zu ahnen. Weitere Motive waren die Schmiede aus Mailheim und das Büttnerhaus aus Wipfeld, welches kurzerhand zum Gasthof „Zum Guthen Mann“ umfunktioniert wurde. Auch Museumstiere bekamen tragende Rollen – neben Hühnern und Gänsen spielte die Schafherde mit und das Ochsengespann mit Max und Moritz.

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