Oskar Koller – zum 95. Geburtstag Farbrausch im Fränkischen Freilandmuseum

Wer sie einmal gesehen hat, kann sich ihrer Wirkung kaum entziehen: Die Aquarelle des gebürtigen Erlangers Oskar Koller brennen sich ein ins Farbgedächtnis. Viele kennen seine Blumenbilder, seine Bilder von griechischen Inseln, seine orientalischen Ansichten. Die Freude an der Farbe – kaum ein zeitgenössischer Maler zeigt sie so evident wie Oskar Koller (1925-2004), der in diesen Tagen 95 Jahre alt geworden wäre. Mit wenigen Pinselstrichen entstehen Blumen in Vasen, Bäume in Architektur-Durchblicken oder bunt gekleidete Menschen auf orientalischen Plätzen. Dem Weiß des Malgrundes kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Die Aussparung wird zur eigenständigen Form.

Das Acrylbild von Oskar Koller (1925-2004) „Drei Orangenblüten“ stammt aus dem Jahr 2000.

Das Acrylbild von Oskar Koller (1925-2004) aus dem Jahr 1966 ist betitelt mit „Form im Gelb“.

„Erinnerungen an Bali“ nennt Oskar Koller (1925-2004) den Farbrausch in Acryl aus dem Jahr 1992.

„Baum“ von Oskar Koller (1925-2004), Gouache, 100x120cm, 1997.

Das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim zeigt in enger Zusammenarbeit mit der Oskar-Koller-Stiftung Erlangen unter dem Vorsitz von Manfred Hopfengärtner eine besondere Auswahl des international renommierten Künstlers mit dem Schwerpunkt auf den großformatigen, farbintensiven Acrylbildern. Die Erwartungen der Oskar-Koller-Liebhaber werden selbstverständlich auch erfüllt – so sind etliche seiner Aquarelle und Lithografien zu sehen, Blumenbilder, Bäume und fränkische Ansichten.

Die Ausstellung im Obergeschoss der Betzmannsdorfer Scheune ist vom Samstag, 19. September 20 bis Sonntag, 13. Dezember 20 täglich von 9.00-18.00 Uhr zu sehen, ab 25. Oktober gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt zur Ausstellung ist im Museumseintritt enthalten.