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Information für Menschen mit Mobilitätseinschränkung

Rollstuhl, Gehstock, Kinderwagen

Unsere Hofanlagen sind eingebettet in eine Kulturlandschaft mit Bachläufen, Weihern, Feldern und Gärten und bieten ein Erlebnis auf allen Sinnesebenen. Viele unserer Gebäude verfügen über einen barrierearmen Zugang zum Untergeschoss. Manche Häuser sind aufgrund ihrer historisch bedingten hohen Schwellen, niedrigen Türstürze, schmalen Türöffnungen und steilen Treppenhäuser allerdings für Rollstuhlfahrende nicht befahrbar. Im Moment sind wir jedoch dabei, die Obergeschosse und die mit Rollstühlen unzugänglichen Häuser sukzessive über 360°-Haus-Rundgänge visuell zu erschließen. Informationen zu den einzelnen Häuser finden Sie auf folgender Seite: Häusersteckbriefe.

Die Hauptwege des Museums sind mit einer verdichteten Schotterschicht (Mineralbeton) versehen und damit auch mit Rollstühlen, Rollatoren, Kinder- und Bollerwägen befahrbar. In Gärten und Höfen, Flur- und Hohlwegen können aber andere Böden das Vorankommen erschweren. Außerdem sind zahlreiche Ruhebänke über das Gelände verteilt. Genauere Angaben entnehmen Sie bitte dem Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität, der an der Kasse für Sie bereit liegt oder den Sie über den folgenden Link herunterladen können: Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität. Hilfreich ist auch das Angebot von Wheelmap, dort finden sich ebenfalls Angaben zur Zugänglichkeit zu unseren Häusern: Homepage Wheelmap.org. Sprechen Sie unsere Museumsmitarbeiter an, wenn Sie im Gelände oder in den Häusern Hilfe benötigen. Bitte fragen Sie an der Kasse danach.

In aller Kürze:

  • Behindertenparkplätze am Servicepavillion.
  • Geländeplan für Rollstuhlfahrende
  • Barrierefreie Toiletten: Parkplatz, Baugruppe Ost, Baugruppe Süd, Spitalkirche
  • Verleih von Rollstühlen und Bollerwägen. Reservierungen unter 09841 - 6680-40
  • 360°-Haus-Panoramas zur visuellen Erschließung der Obergeschosse (im Aufbau). Hier finden Sie die schon bestehenden Panoramas.
  • Zahlreiche Ruhebänke im Gelände
  • Gastronomie mit Biergärten, Gasträume teilweise barriere-reduziert. Auf der folgenden Seite finden Sie nähere Angaben sowie die Kontaktdaten: Gastronomie

Im Museumsgelände

Wegesituation und Zugang zu den Museumsgebäuden

Die Hauptwege des Museums sind mit einer verdichteten Schotterschicht (Mineralbeton) versehen und damit auch mit Rollstühlen, Rollatoren, Kinder- und Bollerwägen befahrbar. In Gärten und Höfen, Flur- und Hohlwegen können aber andere Böden das Vorankommen nicht nur auf Rädern erschweren. Auch der Museumshügel kann auf Grund der Steigung problematisch werden. Den Zugang zu den historischen Häusern erschweren stellenweise ihre historisch bedingten hohen Schwellen, niedrigen Türstürze, schmalen Türöffnungen und steilen Treppenhäuser. Wir haben uns aber bemüht, an möglichst vielen Stellen mit Rampen und anderen Hilfsmitteln die Häuser für Alle zu öffnen. Außerdem sind zahlreiche Ruhebänke über das Gelände verteilt. Informationen zu den barrierereduzierten Häusern finden Sie auf folgender Seite: Zugänglichkeit der Häuser

Genauere Angaben entnehmen Sie bitte dem Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität, den Sie über den folgenden Link herunterladen können: Geländeplan für Personen mit Einschränkung der Mobilität. Hilfreich ist auch das Angebot von Wheelmap, dort finden sich ebenfalls Angaben zur Zugänglichkeit zu unseren Häusern: Homepage Wheelmap.org

Gastronomie

Alle Biergärten unserer Gasthäuser können auch mir Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwägen erreicht werden. Die Wirtshäuser selbst sind zu großen Teilen barrierereduziert - in allen können auch Gruppen mit geheingeschränkten TeilnehmerInnen Plätze reservieren. Auf der folgenden Seite finden Sie nähere Angaben sowie die Kontaktdaten: Gastronomie

Barrierefreie Toiletten

Barrierefreie Toiletten finden sich in jeder Baugruppe sowie direkt in oder in der Nähe der Wirtshäuser. Der obige Museumsplan für BesucherInnen mit Mobilitätseinschränkung informiert Sie hierzu genauer.

Buchbare Angebote

Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Gruppe mit, damit wir für Ihren Besuch optimale Bedingungen schaffen können.

Übrigens: Alle unsere Führungen stehen grundsätzlich allen Besucherinnen und Besuchern offen und sind möglichst barrierearm konzipiert. Gerne modifizieren wir die Führungen nach Ihren Bedürfnissen oder organisieren Hilfestellungen. Sprechen Sie uns an!

Hier haben wir für Sie einige Angebote zusammengestellt, die aus unserer Sicht besonders geeignet sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Vom Flachs zum Leinen - Arbeiten im Flachsbrechhaus

Themenführung mit Mitmachprogramm für Kinder

Früher wurden auf dem Land vorwiegend Leinenstoffe verwendet. Wir verfolgen den Prozess der Fasergewinnung aus dem geernteten Flachs, indem wir im Flachsbrechhaus selbst aktiv werden. Wir arbeiten mit Hilfe alter Gerätschaften (Breche, Schwingbock und Hechel) die Fasern aus dem Flachsstängel heraus. Dabei wird spürbar, wie mühsam der Weg zur feinen Pflanzenfaser, dem Rohstoff für Leinentextilien, war. Anschließend wird das Verspinnen der Fasern zu einem Faden und das Verweben zum Stoff behandelt. Mit einem Blick in einen alten Wäscheschrank endet unser Programm. Es ist erlaubt, einzelne Wäscheteile in die Hand zu nehmen und anzuprobieren.

Zielgruppen: Schulklassen, Menschen mit Einschränkung in der Mobilität, Menschen mit Einschränkung im Sehen

Format: Mitmachführung

Dauer: 2 Stunden

Kosten:

für Schulklassen und Jugendgruppen: 7,50 € pro Person (inkl. Eintritt, Führung und Aufwand/Material)

für Kindergartengruppen: 5 € pro Person

eine Begleitpersonen je 8 Kinder frei, zusätzliche Begleitpersonen 6 € Eintritt

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Fotoaufnahme der Führung „Vom Flachs zum Leinen“.  Die Hechel steht auf dem Boden, ein Junge und ein Erwachsener ziehen den Flachs hindurch. Auf dem Boden dahinter liegen weitere Flachsfasern.

Ihr Kontakt

Haben Sie Fragen?

Eva-Maria Papini M.A.

Teamleiterin Bildung und Vermittlung, Museumspädagogik, Bibliothek, Archive, Gestaltung

Beratung, Konzeption, Veranstaltungen, Kurse, Inklusion