Ansichten des Badhauses aus Wendelstein aus dem Bauplan

Bauteilsortierung

Fotoaufnahme der Betonbodenplatte mit umlaufender Aufkantung. Auf der Platte steht Werkzeug und drei Männer arbeiten darauf. In der linken Bildhälfte steht eine weitere Betonmauer. Im Hintergrund befinden sich vor einer Baumreihe ein Kran, Baumaterial, Container und ein Bauwagen.

6.5.17 Die umlaufende Aufkantung auf der Betonplatte, die später verhindern soll das Grundwasser ins Bauwerk gelangen kann, ist fertig. Die Betonmauer in der linken Bildhälfte dient einerseits beim Versetzen der Großteile als Widerlager für die Stützen des Schwerlastkranes und andererseits als Fundament für die Altane als Zugang ins Obergeschoss auf dieser Gebäudeseite.

Fotoaufnahme der Füllung der Baugrube mit Sand und Vormauerung mit Hochlochziegel. In der Grube stehen ein Mann mit kurzen Arbeitshosen und Strohhut sowie verpackte Steine und andere Utensilien. Vor dem Bauzaun im Hintergrund stapelt sich weiteres Baumaterial.

18.5.17 Sukzessive wird die restliche Baugrube mit Sand bis an die Oberkante des Bauumfeldes verfüllt. Die Aufkantung erhält von innen zusätzlich eine Vormauerung aus Hochlochziegeln. Die Betonstreifen auf der Bodenplatte entsprechen bereits der Position der Innenwände im Erdgeschoss und werden ebenfalls bis zur Unterkante der originalen Wandteile mit Hochlochziegeln aufgemauert. Sie sind später nicht sichtbar.

Fotoaufnahme der Sortierung der originalen Bauteile. Die einzelnen Sandsteinquader werden entsprechend ihrer späteren Position auf einer Wiese mit Hilfe eines Radladers von Manitou sortiert. Im Hintergrund stehen eine Reihe Bäume und Büsche.

18.5.17 Die originalen Bauteile in Form von Einzelsteinen, zumeist als größere Sandsteinquader, werden entsprechend ihrer späteren Position am Bauwerk vorsortiert bevor sie Abschnittsweise zur weiteren Verarbeitung auf die Baustelle verbracht werden.

Die Arbeiten an der Gründungsplatte gehen unvermindert weiter. Gegenwärtig wird die Aufkantung fertiggestellt und weitere Streifenfundamente betoniert auf denen später die originalen Bauteile entsprechend ihrer Position am Originalstandort aufgelegt werden. Die restliche Baugrube wird mit Grubensand bis auf das Niveau des Bauumfeldes verfüllt.

 Parallel zu den Arbeiten an der Bauwerksgründung durch die beauftragte Baufirma werden von den Museumsmitarbeitern die 2012 mitgenommen Bauteile entsprechend ihrer Zugehörigkeit und Position am Bauwerk sortiert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Gerade bei der Zuordnung von einzelnen Originalbausteinen, ist es wichtig sie genau in ihrer ursprünglichen Position zu verbauen. Die ersten Sandsteinquader werden ab der kommenden Woche auf das Gründungsbauwerk gemauert. Die Zuordnung ganzer Wandscheiben ist naturgemäß einfacher, aber aufgrund ihrer Größe und des Gewichtes nicht unbedingt leichter. Das Versetzen der großen Wandscheiben ist für August 2017 vorgesehen.