Ansichten des Badhauses aus Wendelstein aus dem Bauplan

Viel Fingerspitzengefühl

7.5.18 Das Einbringen der Deckenbauteile, hier einer der Unterzüge für die Badstube, erfolgt mit Hilfe eines Teleskopladers seitlich durch das Gerüst des Schutzdaches.

7.5.18 Das Einbringen der Deckenbauteile, hier einer der Unterzüge für die Badstube, erfolgt mit Hilfe eines Teleskopladers seitlich durch das Gerüst des Schutzdaches.

7.5.18 Die zwei Unterzüge der Badstube in ihrer endgültigen Position. Die unterstützenden Säulen in der Mitte der Unterzüge folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Die statisch notwendigen aussteifenden Stahl-T-Träger in den Unterzügen sind, nach Fertigstellung des gesamten Deckenpaketes, nicht mehr zu sehen.

7.5.18 Die zwei Unterzüge der Badstube in ihrer endgültigen Position. Die unterstützenden Säulen in der Mitte der Unterzüge folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Die statisch notwendigen aussteifenden Stahl-T-Träger in den Unterzügen sind, nach Fertigstellung des gesamten Deckenpaketes, nicht mehr zu sehen.

7.5.18 Einer der Unterzüge in der Badstube mit den bereits hinzugefügten seitlichen Phasen und ihren abschließenden Schiffskehlen als typisches Gestaltungselement der Gotik.

7.5.18 Einer der Unterzüge in der Badstube mit den bereits hinzugefügten seitlichen Phasen und ihren abschließenden Schiffskehlen als typisches Gestaltungselement der Gotik.

7.5.18 Auch die zum Teil noch original erhaltenen Mauerlatten von 1450 auf der westlichen Mauerkrone sind bereits positioniert. Zu sehen sind die sogenannten Kämme als Sitz für die entsprechende Ausnehmung an den Deckenbalken.

7.5.18 Auch die zum Teil noch original erhaltenen Mauerlatten von 1450 auf der westlichen Mauerkrone sind bereits positioniert. Zu sehen sind die sogenannten Kämme als Sitz für die entsprechende Ausnehmung an den Deckenbalken.

8.5.18. Einer der Unterzüge über der Schürkammer (vorne) und der Trennwand vom Umkleideraum zur Flurzone.

8.5.18. Einer der Unterzüge über der Schürkammer (vorne) und der Trennwand vom Umkleideraum zur Flurzone.

Das Einbringen der Deckenbalkenlage inklusive ihrer mächtigen Unterzüge auf die Mauern des Erdgeschossrohbaus erfolgt von der Seite durch das Gerüst des Kassettendaches und erfordert aufgrund der engen Gerüstdurchlässe ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Nicht allein wegen der großen Dimension der Deckenbalken von 11,4 m Länge und einem Querschnitt von 27 x 22 cm ist das Einfädeln durch das Gerüst eine Herausforderung, sondern auch wegen der aus statischen Gründen eingebrachten Stahl-T-Träger in den Deckenbalken und Unterzügen, aufgrund dessen sich das Gewicht eines einzelnen Balkens zwischen 700 bis 800 kg quasi verdoppelt hat.