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Pressemitteilung

Gefleckter Tiger

Tierischer Nachwuchs mit charakteristischer Fellzeichnung

Gerade einmal ein paar Wochen alt ist die kleine Bertha, und doch erkundet der tierische Nachwuchs des Fränkischen Freilandmuseums zunehmend selbstbewusst seine Umgebung. Das Kalb der Rasse Triesdorfer Tiger kam mit einer geradezu mustergültigen, kleingefleckten Fellzeichnung zur Welt. Entsprechend stolz ist Museumslandwirt Werner Schneider, „so eine Fellzeichnung haben wir noch nie gehabt“.

Dabei ist Bertha bereits das 14. Kalb von Mutter Babsi, die vor vier Jahren die Zwillinge Brösel und Brownie zur Welt gebracht hat. Die auffälligen, über den gesamten Körper verteilten Flecken, hatte bislang aber keines der Kälbchen. Denn neben der züchterischen Arbeit spielt der Zufall ebenfalls eine Rolle, erläutert Werner Schneider. Daher sind die Triesdorfer Tiger von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen auch als „extrem gefährdete“ Rasse eingestuft.

Ein halbes Jahr wird Bertha nun viel bei ihrer Mutter sein und dennoch ausreichend Zeit zum Toben haben, mit den Kälbchen Bruno und Willi hat sie in etwa gleichaltrige Spielgefährten im Freilandmuseum. Ihren Namen erhielt Bertha von Merlin Eck, Gabriel Pfeuffer, Rosalie Plank und Linus Symann, die aktuell ihren Bundesfreiwilligendienst im Freilandmuseum leisten und sich mit den Landwirten Werner Schneider, Gerhard Enßner und Nicole Dümmler um die Tiere am Seubersdorfer Hof kümmern.