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Pressemitteilung

Ostern im Freilandmuseum

Hosagärtla bauen, Eier färben und Ostereier suchen sind eindeutige Renner während der Osterfeiertage. Ein abwechslungsreiches und buntes Programm verlockt zu einem Museumsbesuch!

Hosagärtla

Los geht es am Gründonnerstag, 14. April 22 mit einem Besuch beim Imker am Schulhaus aus Pfaffenhofen ab 11 Uhr. Auch am Karsamstag, Ostsonntag und Ostermontag ist diese Info-Station geöffnet. Ostereier färben und fränkische „Hosagärtla“ bauen können Kinder an den Mitmachstationen im Bauernhof aus Mailheim und aus Zirndorf ab 13 Uhr. Diese Stationen sind am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag ebenfalls aktiv. Womit Kinder am Karfreitag Krach machen dürfen und was der Unterschied zwischen Feldhasen und Kaninchen ist, erfahren Interessierte bei den Offenen Führungen zu „Palmwedeln und Ratschen“ (Karfreitag) und „Hase, Lamm und Huhn“ (Ostersonntag und Ostermontag) jeweils um 11 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist an der Museumskasse. Die Führungen sind im Museumseintritt enthalten. Zahlreiche weitere Info-Stationen und Handwerkervorführungen bieten an allen Osterfeiertagen Spannendes und Unterhaltsames für die ganze Familie.

Höhepunkt für Kinder ist zweifellos das Ostereiersuchen am Ostersonntag zwischen 9 und 13 Uhr. Ganze 1.500 Bio-Eier sind im Museumsgelände versteckt! Die großen Kinder dürfen im gesamten Gelände suchen und die kleinen bis vier Jahre können sich der Eiersuche ganz in Ruhe in einem abgesteckten Bereich auf dem Erlebnisplatz hinter der Scheune aus Enkering widmen.

Passionsspiel in sieben Akten

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder spielen können “, sagt Gerhard Göß, der seit Jahren als Spielleiter für das Passionsspiel der Theatergruppe Marktbergel im Fränkischen Freilandmuseum verantwortlich ist. Zusammen mit den Bad Windsheimer Sängern und Spielleut` wird das Passionsspiel nach Hans Sachs seit über 30 Jahren am Karfreitag um 14 Uhr auf dem Museumshügel in Szene gesetzt, beginnend vor der Schäferei – pandemiebedingt mit Ausnahme der letzten beiden Jahre. In sieben Akten führen die Laienschauspieler die Leidensgeschichte Jesu auf, vom letzten Abendmahl über den Verrat, die Verleumdung, die Anklage bis hin zur Kreuzigung Jesu auf dem Hochplateau des Hügels. Beim gemeinsamen Aufstieg auf den Hügel werden die Zuschauer mit in das Geschehen der Handlung hineingenommen und sind plötzlich Teil der Menschenmenge, die „Kreuziget ihn!“ ruft. Die Windsheimer Sänger begleiten und erläutern das Geschehen musikalisch auf historischen Instrumenten. Nicht zuletzt dadurch erreicht das Passionsspiel eine besondere Emotionsdichte und gehört bei vielen Museumsbesuchern zum festen Osterprogramm. Gespielt wird bei jedem Wetter.