Aktuelles

Programm an ihrem Besuchstag

Jahresprogramm 2018

Über die folgenden Links können Sie das aktuelle Jahresprogramm und unsere Informationsbroschüren zu Führungen und museumspädagogischen Angeboten herunterladen:

Objekt des Monats


Im 18. Jahrhundert entdeckten die Mediziner elektrischen Strom als Heilmittel. So vertrat der Arzt Johann Gottlob Krüger (1715-1759) die Ansicht,...

Über den folgenden Link geht es zum:  Archiv der Objekte des Monats

Wechselausstellungen

Landschaften und Bäume – in Franken

Kunstausstellung mit Walter Förster im Freilandmuseum

Vom 22. September bis zum 16. Dezember 2018 zeigt Walter Förster im Obergeschoss der Ausstellungsscheune Betzmannsdorf frühe realistisch, aber gleichzeitig auch poetisch wirkende Bleistiftzeichnungen im Großformat bis hin zu jüngeren farbig und formal intensivierten Aquarellen und Gouachen. Ausgangspunkt der Werke ist dabei immer das reine Erlebnis der fränkischen Landschaft, meist ohne Menschen und die emotional-gestalterische Reaktion darauf, weniger das bloße Abbilden.

Walter Förster wurde 1936 in München geboren und studierte dort Malerei, Grafik und Kunsterziehung. Seit 1959 stellt er aus - seine Werke befinden sich in den Sammlungen der Städte Bamberg, Erlangen, Bayreuth, Frechen und Nürnberg, in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in München und im Museum of Modern Art in San Francisco. 2002 erhielt den Otto-Grau-Preis des Bezirks Mittelfranken, 2010 den 3. Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten, 2012 den Kunstpreis des Bundes Fränkischer Künstler und 2013 den PEMA-Kunstpreis Bayreuth. Walter Förster lebt und arbeitet in Igelsdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) und in München.

Griffel, Füller, Tintenkiller. Volksschulen im ländlichen Bayern 1945-1970

Noch vor 50 Jahren bestimmte die „Einklassschule“ mit mehreren Schuljahrgängen in einem Klassenraum den Schulalltag auf dem Land. Es waren völlig andere Zeiten, als die Kinder noch mit dem Griffel und mit Tinte und Feder schreiben lernten. Selbst die Schultüte, die heute bei keiner Einschulung fehlen darf, ist damals noch nicht selbstverständlich gewesen. In der Ausstellung, die in der Ausstellungsscheune Betzmannsdorf im Erdgeschoss bis zum 16.12. gezeigt wird, steht der lange „Schul-Weg“ von der Nachkriegszeit bis in die reformfreudigen 1960er im Mittelpunkt, als Pädagogen versuchten, das Schulwesen in jeder Beziehung zu modernisieren. Wie standen sich damals Lehrer und Schüler gegenüber? Worauf wurde im Unterricht Wert gelegt? Nach welchen Prinzipien hat man nach dem Krieg Schulhäuser gebaut? Wie sahen die neuen Verbandsschulen aus, die nach modernen pädagogischen Konzepten entstanden? Der Flyer zur Ausstellung kann über folgenden Link heruntergeladen werden:  Griffel, Füller, Tintenkiller.

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Die kleine Ausstellung, die im Schlösschen aus Eyerlohe vom 21.7. bis 16.12.2018 gezeigt wird, geht der Frage nach: „Ist der Wolf heute eine Gefahr für die Menschen?“ Sie stellt ihn als Wildtier vor und schaut zurück in die Geschichte, als er noch in den Wäldern Frankens lebte: Wie gingen die Menschen damals mit dem Wolf um, wie sahen sie ihn, wie lebten sie mit ihm? Gleichzeitig zeigt die Ausstellung die aktuelle Bestandssituation in Franken und Deutschland auf und versucht zu ermitteln, was seine Gegenwart für uns und unseren Lebensraum bedeutet. Der Flyer zur Ausstellung kann über folgenden Link heruntergeladen werden:  Ausstellung_Wolf.pdf

Brauen, Baden, Beten – 700 Jahre Hospitalstiftung Windsheim

Die Ausstellung im Museum Kirche in Franken zur 700-jährigen Geschichte des Spitals zum Heiligen Geist in Bad Windsheim ist ein Beitrag zu den Feierlichkeiten rund um das Jubiläum der Hospitalstiftung. Mit zahlreichen Exponaten wird die facettenreiche Vergangenheit und Gegenwart des im Spätmittelalter gegründeten Spitals lebendig. Die Schau vom 8.7. bis zum 25.11.2018 ermöglicht interessante Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelt der Spitalbewohner. Ebenso wird der Bedeutung der 600 Jahre alten Spitalkirche ebenso Rechnung getragen. Ein umfangreiches Begleitprogramm in Zusammenarbeit mit Stadt und Hospitalstiftung führt durch das Jubiläumsjahr.
Mehr dazu auf der Ausstellungsseite:  Seite Brauen, Baden, Beten
oder im Ausstellungsflyer:   Brauen, Baden, Beten.pdf
Das Programm zum Jubiläum der Spitalstiftung finden Sie hier:  Programm Jubiläum Spitalstiftung

Veranstaltungshöhepunkte

Offene Sonderführung: Ziegelbrand im Freilandmuseum

25 Oktober 2018 ab 17:00 Uhr

Vgl. Veranstaltungsseite: Ziegelbrand im Freilandmuseum

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Kochen und Backen

27-28 Oktober 10:00-16:00 Uhr

Fränkische Gerichte aus alten Rezeptbüchern mit Zutaten aus den Hausgärten im Museum

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Licht im Haus

04 November 2018 11:00 Uhr (Ende gegen 17:00 Uhr)

Einzelne Stuben sind gemäß ihrer Bauzeit erleuchtet,vom Kienspan und Talglicht bis zur Petroleum- und Karbidlampe

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Küche und Kochen im Wandel der Zeit

10-11 November 11:00-16:00 Uhr

Wie sahen Küchen und Herde früher aus, wie im Mittelalter, im 18., 19. oder 20Ž. Jahrhundert? In fünf unterschiedlichen Küchen wird gekocht und gebacken. ...

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Abschluss des Jubiläumsjahres in der Spitalkirche

24 November 2018 ab 19:00 Uhr

Festakt 700 Jahre Hospitalstiftung und 600 Jahre Spitalkirche zum Heiligen Geist Spitalkirche: Taggenau vor 700 Jahren wurde die Hospitalstiung in Windsheim...

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Gevatter Tod

25 November 2018 12:30 Uhr (Ende gegen 15:30 Uhr)

Lieder und Geschichten, teils besinnlich und schaurig, aber bisweilen auch heiter - dargeboten von den Sameds aus Unterfranken

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Adventsbäckerei

01 Dezember 2018 12:00 Uhr (Ende gegen 16:00 Uhr)

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Advent in fränkischen Bauernstuben

02 Dezember 2018 12:00 Uhr (Ende gegen 16:00 Uhr)

mit Stubenmusik, Gesang, Geschichten und Gedichten, Adventsbacken, Kartoffellebkuchen, Plätzchen, Kaffee, Glühwein und Verkauf von Weihnachtsschmuck

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Adventsbäckerei

08 Dezember 2018 12:00 Uhr (Ende gegen 16:00 Uhr)

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Museum unter blauem Himmel

Ein Rundgang durch das Fränkische Freilandmuseum ist wie eine Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte: Über 100 Gebäude, Bauernhöfe, Handwerkerhäuser, Mühlen, Schäfereien, Brauereien, Amtshaus, Schulhaus und Adelsschlösschen, Scheunen, Ställe, Back- und Dörrhäuschen laden ein zur Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Sie vermitteln, wie die ländliche Bevölkerung in Franken früher gebaut, gewohnt und gearbeitet hat.

Von Dorf zu Dorf

Die Häuser stehen in sechs Baugruppen, die nach Regionen und Themen angeordnet sind. So hat man bei einem Rundgang durch das Museumsgelände das Gefühl, von Dorf zu Dorf wie früher zu wandern. Besonders interessant: die Baugruppe Mittelalter sowie die Baugruppe Stadt mitten in der Altstadt von Bad Windsheim, mit der Spitalkirche, dem Alten Bauhof, der Kräuter-Apotheke und dem Museum Kirche in Franken.

Pflanzen und Tiere

Die zu den Häusern im Museumsgelände gehörenden Nutzgärten, die Felder, Hecken und Wiesen, Hopfen- und Weinbauflächen sowie zahlreiche Wasserläufe sind der alten fränkischen Kulturlandschaft nachempfunden. Angebaut werden auch inzwischen nicht mehr bekannte regionale Obst-, Gemüse- und alte Getreidesorten. Alte Haustierrassen wie Schwäbisch-Hällische Schweine, als „Triesdorfer Tiger“ bekannte Rinder, Fränkische Landgänse und viele andere beleben den bewirtschafteten Bauernhof.

Ausstellungen, Feste und altes Handwerk

Auch für Dauerbesucher ist das Museum immer wieder eine Reise wert. Wechselnde Sonderausstellungen, Konzerte, Vorträge, Theater, Handwerkervorführungen und Museumsfeste bieten viel Abwechslung. Der Historische Jahrmarkt Anfang Mai, das Kinderfest, die Museumsnacht und der Tag der Volksmusik in Juni, das Freilandtheater im Juli und August, Sommer- und Herbstfest, die Mittelaltertage Anfang Oktober bieten Unterhaltung und Information zugleich. Reichhaltig ist auch das museumspädagogische Angebot für alle Altergruppen und Schulklassen. Führungen, ob allgemein oder zu speziellen Themen, Aktionen zum Mitmachen oder Zuschauen können online gebucht werden, auch in unterschiedlichen Sprachen.

Spiele und Bücher

Ein Erlebnisplatz bietet für Kinder und Jugendliche anregende Abwechslung und in vier historischen Wirtshäusern können sich Museumsbesucher bei einem Rundgang durch das Museum mit fränkischen Spezialitäten stärken. Ein gut sortierter Museumsladen am Eingang rundet das Serviceangebot ab. Hier finden Sie auch zahlreiche Publikationen aus dem museumseigenen Verlag.