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Bilderreise in eine verschwundene Welt

Neuerscheinung mit Fotografien von Konrad Bedal

Viele sind abgerissen, abgebrochen, längst verschwunden: Eine fiktive Bilderreise stellt daher der Band “Bauernhäuser vom Main zur Donau” dar mit Bildern von historischen Gebäuden, die überwiegend nicht mehr existieren. Fotograf der Bilder und Autor des Buchs ist Konrad Bedal, der im vergangenen Herbst verstorbene Gründungsdirektor des Fränkischen Freilandmuseums. 

Auslöser des Buches war die Bereitstellung von rund 10.500 Fotos der Fotosammlung Konrad Bedal und seines Vaters Karl Bedal auf der Internetplattform bavarikon des Freistaats Bayern. Für sein Buch hat Konrad Bedal besonders ausdrucksvolle Farbfotografien von historischen ländlichen Gebäuden in Nordbayern von Aschaffenburg bis Passau zusammengestellt. Die meisten Bilder zeigen inzwischen verschwundene, abgebrochene Bauernhäuser und ihre Nebengebäude, die eine ländlich-dörfliche Welt abbilden, die noch nicht völlig geprägt sei von motorisierter Mobilität und von glatt gebügelter, abgezirkelter Umgebung, wie Konrad Bedal selbst es in seiner Einleitung schrieb. Dass sich in den Fotos aus der Zeit vor der Jahrtausendwende aber keine heile Welt spiegelt, sondern eine im Umbruch oder sogar in Zerstörung, werde an den vielen heruntergekommenen, oft leer stehenden, verfallenden Häusern deutlich, die nur im Bild malerisch erscheinen.

Das Buch “Bauernhäuser vom Main zur Donau. Bilderreise in eine verschwundene Welt von Konrad Bedal" ist in der Schriftenreihe des Fränkischen Freilandmuseums erschienen. Es ist im Buchhandel und im Online-Shop des Freilandmuseums erhältlich, zum Online-Shop geht es hier