Spannende Verstecke
Zum Endspurt der Winterpause des Fränkischen Freilandmuseums standen ausnahmsweise nicht die historischen Gebäude im Mittelpunkt, sondern Duftproben, aufgeregtes Bellen und Leckerli zur Belohnung. Die Rettungshundestaffeln des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) aus dem hiesigen Landkreis und dem benachbarten Landkreis Kitzingen nutzten das Museumsgelände für eine gemeinsame Übung.
Mehr als 20 Vierbeiner spürten zwischen Gebäuden und hinter Hecken den zu suchenden Personen nach. Je nach Vermisstenfall kann in beiden Kreisverbänden sowohl auf Flächenhunde, als auch auf Rettungshunde, die im Mantrailing ausgebildet sind, zurückgegriffen werden. Letztere machen sich anhand einer Geruchsprobe auf die Suche nach der vermissten Person, Flächenhunde hingegen bewegen sich frei durch ein vorgegebenes Areal, um Menschen aufzuspüren, und durchkämmen dabei selbst unwegsames Gelände.
Zwar konnten die Rettungshunde samt Hundeführerinnen und Hundeführern in den vergangenen Jahren immer wieder das Gelände des Freilandmuseums für eine Trainingseinheit nutzen. Dennoch gingen die Verstecke etwa im schmalen Treppenaufgang des Badhauses oder im Inneren eines Schäferwagens mit neuen Herausforderungen für die Vierbeiner einher.





