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Trafotürme in Freilichtmuseen - wie der Strom aufs Land kam

Vortragsabend in der Kräuter-Apotheke am 19. Mai

Der Trafoturm aus Leutershausen beim Abbau.

Sie standen an Ortsrändern, prägten Dorfsilhouetten und gerieten doch fast in Vergessenheit: Trafotürme, die kleinen Bauten der frühen Energieversorgung. Im Mittelpunkt eines Vortrags am kommenden Dienstag, 19. Mai, in der Kräuter-Apotheke des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim steht der Trafoturm aus Leutershausen. 

In mehreren Etappen wurde der Trafoturm seit Dezember 2025 in das Freilandmuseum transloziert. Mit dem geplanten Wiederaufbau kann darin die Elektrifizierung des ländlichen Raums beleuchtet werden. Marie Chauveau, Absolventin des Masterstudiengangs Denkmalpflege, zeichnet die Geschichte des Bauwerks nach, ordnet sie in einen vergleichenden Blick auf andere Freilichtmuseen ein und untersucht inwiefern sie als Zeugnisse des Wandels im ländlichen Raum verstanden werden können. Beginn des vom Förderverein Fränkisches Freilandmuseum organisierten Vortragsabends ist um 19.00 Uhr.