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High-Tech schützt Tradition

Testbetrieb mit robotergestütztem Bewachungsdienst geplant

Das Fränkische Freilandmuseum und die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft (NWS) erproben neue Wege im praktischen Denkmalschutz. Bei einem voraussichtlich zweimonatigem Testbetrieb soll eine automatisierte, robotergestützte Nachtbewachung zum Einsatz kommen. 

Steigender Kostendruck und der Mangel an qualifizierten Fachkräften für die Nachtbewachung stellen Kultureinrichtungen vor wachsende Herausforderungen. Ausgestattet mit hochsensibler Messtechnik erkennt die Maschine Gefahren wie Brände, Rohrleitungsschäden oder Gasleckagen, bevor der Mensch sie wahrnehmen kann. Im Ernstfall alarmiert das System gezielt den Wachdienst.

Das von der Nürnberg Wach- und Schließgesellschaft entwickelte Gerät wird dem Freilandmuseum für zwei Monate zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an diese Testphase ist ein Austausch darüber geplant, wie die konkreten weiteren Bedarfe des Museums aussehen und wie die Firma das Gerät weiterentwickeln kann, um es im Gelände des Freilandmuseums einzusetzen. Auch dank ihrer Kostenersparnis bietet die digitale Roboterbewachung eine wirtschaftliche und zukunftsgewandte Lösung für den Bezirk Mittelfranken, Träger des Freilandmuseums.