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Begeisterung wecken

Blick auf ein Ausstellungsprojekt: Trachten im Ochsenfurter Gau

Foto: Walter Appelt

Wie sich aus einer Idee das Ausstellungsprojekt „Die Trachten im Ochsenfurter Gau“ entwickelt hat, stellen Walter Appel, Dr. Birgit Jauernig und Juliane Sander am Dienstag, 29. September, in der Kräuter-Apotheke am Holzmarkt vor. Beginn der Veranstaltung des Fördervereins Freilandmuseum ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei. 

Die Ausstellung wird sich 2028 der Tracht des Ochsenfurter Gaus als Ausdruck regionaler Identität, sozialer Ordnung und kultureller Erinnerung widmen. Sie zeigt die Tracht nicht als historisches „Überbleibsel“, sondern als lebendige Kulturform, die Wandel, Zugehörigkeit und Selbstinszenierung sichtbar macht. Im Mittelpunkt steht die Faszination und das Staunen über die Schönheit und die Opulenz der Tracht im Ochsenfurter Gau: originale Kleidungsstücke, Schmuck, historische und aktuelle Fotografien sowie persönliche Geschichten aus der Region. 

Als Personen hinter der Ausstellung wirken Industriefotograf Walter Appelt, der das Ziel verfolgt, die Trachten unter neuen Blickwinkeln zu präsentieren, sowie Dr. Birgit Jauernig und Juliane Sander. Die ehemalige Trachtenberaterin des Bezirks Oberfranken, Birgit Jauernig, beleuchtet unter anderem, wie eine derart opulente Spätform der Tracht innerhalb einer Region entstehen konnte. Juliane Sander, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums und Leiterin des Projekts, will dabei auch die Rolle der Frau berücksichtigen, dich sich Ende des 19. Jahrhunderts aufwändigsten Regeln unterwerfen mussten.