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Frisch aus dem Ofen

Am 18. Oktober wird das Backofenfest im Freilandmuseum gefeiert

Handarbeit, die schmeckt: Verschiedene Brotsorten, außerdem Kuchen belegt mit unterschiedlichen Früchten und Blootz kommen beim Backofenfest im Fränkischen Freilandmuseum am Sonntag, 18. Oktober, frisch aus den historischen Öfen. Am Nachmittag sind die meisten der Vorführhandwerkerinnen und -handwerker ein letztes Mal in dieser Saison in ihren Werkstätten zu erleben und auch der Mitmach-Fuhrpark wird noch einmal geöffnet. 

Für die Mitarbeitenden des Freilandmuseums beginnt der Tag früh am Morgen, die historischen Backöfen müssen vorgeschürt und auf Temperatur gebracht werden, ehe die verschiedenen Backwaren eingeschoben werden können. Nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch eine gehörige Portion Erfahrung ist notwendig, schließlich gilt es äußere Faktoren wie den Luftdruck ebenfalls zu berücksichtigen, um optimale Backergebnisse zu erzielen. 

Besucherinnen und Besucher können sich ab 9.00 Uhr ein Bild davon machen, wie nacheinander Hitzblootz, Brotlaibe und Kuchen aus dem Ofen kommen. Rund ein halbes Dutzend Öfen angefangen vom mittelalterlichen Lehmbackofen werden beim Backofenfest angeschürt, gebacken werden unter anderem Roggenmisch- und Dinkel-Vollkornbrot, außerdem Kuchen und Dinkelgebäck. Mit dem Backofenfest zusammen wird am 18. Oktober der Tag des dörflichen Handwerks gefeiert, mit ihm endet die Saison für die Vorführhandwerkerinnen und Vorführhandwerker, so fliegen etwa in der Schmiede noch einmal die Funken, während am Webstuhl gewebt wird. 

Ebenfalls ein letztes Mal öffnet der Mitmachfuhrpark anlässlich der Ausstellung „Mobile Kinderwelten“ seine Türe: In der Zeit zwischen 13.00 und 17.00 Uhr stehen unter anderem ein Bonanzarad und ein Artistenrad, außerdem verschiedene Roller und ein Kindereinrad zum Ausprobieren bereit. Bereits am Vormittag, jeweils ab 10.00 Uhr und ab 11.00 Uhr kann in der Restauratorenwerkstatt des Museums ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden.