Regionale Vielfalt
Traditionell steht beim „Markt der Genüsse“ regionale Vielfalt im Mittelpunkt, Termin in diesem Jahr ist der 3. und 4. Oktober. Heuer findet er unter besonderem Vorzeichen statt, am Sonntag, 4. Oktober, bildet der Markt den Rahmen für die bundesweite Hauptveranstaltung des Tags der Regionen, der die Bedeutung von Direktvermarktung, Nahversorgung und starken ländlichen Räumen in den Blick nimmt.
Der „Markt der Genüsse“ versammelt zahlreiche regionale Selbstvermarkter, die zeigen, wie viel Qualität, Wissen und Arbeit in regionaler Erzeugung steckt. Zwischen Marktständen, Handwerksvorführungen und weiteren Aktionen wird Regionalität hier unmittelbar erfahrbar – als gelebte Praxis im ländlichen Raum. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Veranstaltung am Sonntag, dann besucht Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die bundesweite Hauptveranstaltung des Tag der Regionen und würdigt den „Markt der Genüsse“ in Bad Windsheim mit seiner Präsenz. Sein Kommen lenkt den Blick auf jene, die regionale Versorgung tagtäglich tragen: Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter, handwerklich arbeitende Betriebe und viele weitere Akteurinnen und Akteure. Ihr Engagement verdient Anerkennung, weil es wirtschaftliche Perspektiven vor Ort schafft und eine verlässliche Nahversorgung stärkt.
Gerade darin liegt die besondere Aktualität des Themas. Regionale Vermarktung ist ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Versorgung. Kurze Wege, transparente Herkunft und belastbare Strukturen vor Ort stärken Regionen – gerade in einer Zeit, in der globale Krisen und unsichere Lieferketten die Frage nach Versorgungssicherheit neu stellen.
Der Tag der Regionen ist die bundesweite Veranstaltungsplattform des Bundesverbands der Regionalbewegung e.V. mit Sitz in Feuchtwangen. Die Hauptveranstaltung am Erntedank-Sonntag verleiht Bad Windsheim besondere Aufmerksamkeit. 2026 steht der Tag der Regionen unter dem Motto „NAH versorgen – GUT für morgen“ und knüpft an das Themenjahr „Heimat schmeckt“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat an. Die enge Zusammenarbeit der Interessensgemeinschaft Regionalbewegung Mittelfranken, des Bezirks Mittelfranken und des Fränkischen Freilandmuseums macht sichtbar, wie tragfähig regionale Partnerschaften sind.





