Von Hausmitteln und exotischen Tieren
Die Sponsoren Adolf Wedel, Perry Soldan (von rechts), Philipp Soldan (Vierter von rechts) und Inge Wedel (Vierte von links) mit Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster und Museumsleiterin Dr. Karin Falkenberg (von links) sowie den Wegbereitern des Projekts seitens des Freilandmuseums: Larissa Thiel (Dritte von links), Renate Bärnthol (Fünfte von links) und Philipp Knöchel (Dritter von rechts).
Mit zunächst 18 Stationen startet ein neues digitales Angebot in der Kräuter-Apotheke des Fränkischen Freilandmuseums, durch das die bestehende Ausstellung vertieft und erweitert wird. Es beinhaltet ergänzende Informationen, eine Audio-Tour, zusätzliche Bilder und Videos und wird mittelfristig im gesamten Museumsgelände ausgedehnt.
Die Stationen sind als Audio-Rundgang durch die Kräuter-Apotheke angelegt, können aber auch, je nach Interesse, unabhängig voneinander angehört und genutzt werden. Basis ist die fabulAPP, eine von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern zur Verfügung gestellte Web-App, die nicht auf das Smartphone heruntergeladen werden muss, sondern über QR-Codes nutzbar ist. Wer zum Beispiel mehr wissen will über die Therapie mit Blutegeln, die zu den ältesten Heilmethoden gehört, stößt auf ein Video, das den Einsatz der Tiere zeigt und Hintergründe zur Wirkung beleuchtet. Die in der Kräuter-Apotheke ausgestellte Pillenmaschine, die bis in die 1960er Jahre in Apotheken genutzt wurde, ist ebenfalls in einem Video im Einsatz zu erleben. Es gibt Infos zum Stellenwert von Hausmitteln, zu Arzneibüchern sowie zu exotischen Tieren, wie sie einst vielfach in ausgestopfter Version in Apotheken präsent waren.
Finanziell ermöglichte eine Spende der beiden Familienunternehmen MartinBauer und Dr. C. SOLDAN GmbH das neue digitale Angebot, beide Firmen haben bereits die Eröffnung der Kräuter-Apotheke vor mehr als 20 Jahren maßgeblich unterstützt. So können in der neuen Museumsapp auch die Herstellung von Hustenbonbons und Hintergründe zum Kräuteranbau in Franken in Form von Fotos und Videos gezeigt werden. Sukzessive wird die App im gesamten Gelände des Museums durch Touren und Inhalte ergänzt. Ein interaktiver Geländeplan mit Bildern und Informationen zu allen Museumsgebäuden steht bereits jetzt zur Verfügung. Dank der fabulAPP können zudem die barrierefreien Angebote im Freilandmuseum weiter ausgebaut werden.
Neugierig geworden? Hier gibt es einen Einblick in die Inhalte der fabulAPP:
https://fabulapp-freilandmuseum.webapp.droidhosting.de/#HomeModule
Unten finden Sie den QR-Code für das Smartphone:





