Wohltätigkeit und Liebenswürdigkeit
Jeder Mensch hat es verdient, mit Anstand, Respekt und Fürsorge behandelt zu werden, dies ist die Quelle der jüdischen Seelsorge. Bei einem Vortrag am Donnerstag, 12. November, beschäftigt sich Steven E. Langnas, Rabbiner der Nürnberger Israelitischen Kultusgemeinde, in der Spitalkirche mit dem Thema „Wohltätigkeit und Liebenswürdigkeit – Seelsorge im Judentum“.
Anlass ist die Sonderausstellung „CARE. Fürsorge im mittelalterlichen Spital und heute“, die aufzeigt, wie sich Fürsorge vom Mittelalter bis hin zur aktuellen Diskussion um bezahlte und unbezahlte CARE-Arbeit verändert hat. Bei seinem Vortrag beleuchtet Steven E. Langnas, der seit vier Jahren in der Nürnberger Israelitischen Kultusgemeinde wirkt, verschiedene Facetten der Seelsorge im Judentum. Langnas hat sich in der Vergangenheit unter anderem für den interreligiösen Dialog engagiert, er spricht anlässlich der Rothenburger Woche für jüdische Kultur „Le chajim“ in der Spitalkirche. Der in Kooperation mit dem Verein Bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch organisierte Vortrag beginnt um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Leider entfallen muss der letzte Vortrag der Reihe des Fördervereins Fränkisches Freilandmuseum, der für 17. November in der Kräuter-Apotheke geplant war. Er wird voraussichtlich 2027 nachgeholt.





